Was ist Achtsamkeit?

Unser alltägliches Leben ist geprägt von automatischen Abläufen: Aufstehen, Körperpflege, Frühstücken und dann ab zur Arbeit. Spätestens auf dem Weg zum Job sind wir bereits in Gedanken damit beschäftigt, was wir den ganzen Tag zu tun haben. Während der morgendlichen Besprechung sind wir mit unseren Gedanken bei unseren Kindern in der Schule, sinnieren darüber wie schön doch das Wochenende war oder schreiben im Geiste an unserer Einkaufsliste für den Abend. Sind die Aufgaben des Arbeitstages erledigt gehts ab zum Sport, zum Einkaufen oder was sonst so ansteht. Zuhause angekommen essen wir noch schnell etwas bevor wir uns der Abendgestaltung hingeben und uns endlich ins Bett legen dürfen. Als Draufgabe können wir trotz Müdigkeit nur sehr schwer einschlafen und wachen in der Nacht öfter auf als uns gut tut. Gerädert gehts am nächsten Tag wieder von vorne los.

Kurz gesagt: unsere Gedanken kreisen von der Zukunft in die Vergangenheit und wieder zurück – im Hier und Jetzt sind wir geistig nicht anzutreffen.

Erschütternd ist, dass wir sehr vieles in unserem Leben versäumen. Wir leben nicht bewusst im Moment, sondern lassen Automatismen unseren Alltag bestimmen. Alles was dazwischen an Zeit noch übrig bleibt verbringen wir mit Medien, die uns vorgaukeln wir hätten an die 300 Freunde, die uns zeigen, was wir noch alles brauchen könnten oder die uns gezielt mit meist negativen Informationen voll pumpen.

Der Gegenpol zum Autopilot ist die Achtsamkeit. Lässt man diese in sein Leben, bekommt man die Möglichkeit zum ERleben zu finden und dieses ERleben aktiv zu gestalten. Durch gezieltes Training von Achtsamkeit sind wir präsent im Augenblick. Plötzlich ist es möglich im Hier und Jetzt zu sein, unsere Gegenwartsmomente bewusst wahrzunehmen. Denn unser Leben findet nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft statt sondern im JETZT.

Der Schüler fragt den Meister, was den Meister von ihm unterscheidet.

Der Zen-Meister entgegnet ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

Der Schüler erwidert: „Aber das mache ich doch auch.“

Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

(Eine Geschichte aus dem Zen-Buddhismus)

Du willst Achtsamkeit trainieren? Mehr zu Kursen findest du HIER! Ich freue mich aber auch über ein Mail von dir an barbara@meinbewusstsein.at

Achtsame Grüße

Deine

Barbara

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