Neubeginn in Dankbarkeit

Beginnt ein neues Jahr, fangen wir instinktiv an darüber nachzugrübeln, was wir denn in diesem – gerade begonnenen Jahr – alles anders machen könnten. Oder auch besser. Was wir alles erreichen möchten, was wir alles abgeben oder verändern wollen. Wir beschäftigen uns sehr stark mit neuen Zielen.

Aus Sicht der Achtsamkeit konzentrieren wir uns auf das „Hier und Jetzt“, weder grübeln wir über Vergangenes noch sinnieren wir über die Zukunft oder zermartern uns das Gehirn mit den allzeit beliebten was-wäre-wenn-Fragen. Dennoch schadet es nicht hin und wieder einen kurzen Blick zurück zu werfen. Mit Verbindung in den Moment und ohne Bewertung versteht sich.

Die Fragen mit denen wir uns in allen Bereichen unseres Lebens (zB. Familie, Freunde, Beruf, Hobbies, Leben, …) beschäftigen lauten:

  • Was ist im vergangenen Jahr geschehen, wofür ich dankbar bin?
  • Welche Menschen habe ich getroffen oder kennengelernt, die mich inspiriert haben?
  • In welchen Situationen habe ich mich besonders wohlgefühlt?
  • Wofür und für wen bin ich dankbar?
  • Wem habe ich geholfen, wem war ich eine Stütze?
  • Welche Beziehungen haben mir besonders gut getan?

Wenn du drüber nachdenkst, fallen dir bestimmt noch weitere passende Fragen dieser Art ein.

Du merkst, dass wir uns sehr stark mit positiven Impressionen beschäftigen. Das hat den Grund, dass die negativen ohnehin überpräsent sind und meist von selbst bei uns bleiben. Positive Ereignisse, die uns gut tun, sind weit weniger verankert.

Das Tagebuch der Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein sehr starkes Gefühl, welches sehr positiv auf uns wirkt. Sich darüber Gedanken zu machen, wofür man am heutigen Tag, in der vergangenen Woche, im letzten Jahr dankbar sein kann ist eine feine Sache.

Eine nette Idee ist, sich ein „Tagebuch der Dankbarkeit“ oder ein „Glückstagebuch“ anzulegen. Man braucht dafür nicht viel. Ein ausrangiertes Heft oder ein kleines Bücherl reichen vollkommen aus. Mit Liebe selbst verziert ist es ab jetzt Begleiter durchs Leben. Am Abend vor dem Schlafen gehen begeben wir uns auf die Suche nach Momenten des Tages für die wir dankbar sind und schreiben darüber in unser Buch. Anfangs kann es dir schwer fallen diese Augenblicke aus der Fülle an Eindrücken die uns über den Tag erreichen wahrzunehmen. Mit der Zeit wird es dir immer besser gelingen und ein wahrer GlücksFilter legt sich über deinen Tag.

Du glaubst mir nicht? Probier es aus und du wirst sehen, was dieses kleine Büchlein mit dir macht. Du füllst bereits regelmäßig dein Glückstagebuch? Dann schreib mir doch wie es dir damit geht und was sich dadurch in deinem Leben verändert hat.

Ziele für das neue Jahr

In welchen Bereichen wünschst du dir für das kommende, neue Jahr eine Veränderung? In welche Richtung soll es gehen?

Gibt es Menschen, mit denen du mehr Zeit verbringen möchtest? Gibt es ein Projekt dem du dich anschließen möchtest? Hast du beruflich eine Idee, die du ausbauen willst? Hast du ein Hobby, welches lange vergraben wieder mehr Zeit in deinem Leben einnehmen soll?

Ziele sind wichtig und geben uns Energie für den Weg der vor uns liegt. Trotzdem dürfen wir das Hier und Jetzt nicht aus unserem Fokus verlieren. Wir leben nun mal nicht früher und auch nicht später, sondern einfach Jetzt.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Start ins neue Jahr und viele inspirierende Momente der Dankbarkeit!

Alles Liebe deine

Barbara

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