3 Tipps für den Start zu Meditieren

Irgendjemand hat gemeint Meditieren ist total fein und hilft ihm/ihr dabei bewusster zu leben. Überhaupt ist das jetzt total hipp, das musst du einfach probieren!

Gerade wenn man etwas Neues beginnt tauchen Hürden auf. Überwindet man diese, bleibt man dabei. Dir geht es ähnlich? Hier findest du ein paar Tipps wie der Start besser gelingt!

Tipp 1: Nicht die Länge zählt sondern die Regelmäßigkeit

Dein Nachbar hat dir erzählt, dass er jeden Tag in der Früh 30-60 Minuten meditiert? Schön für deinen Nachbarn! Dein Ziel für den Anfang sollte sein, dass du damit beginnst täglichen 5-10 Minuten deinen Atem zu beobachten. Wenn du das 2 Wochen lang schaffst, dann dehne deine Meditationszeit auf 15 Minuten aus und erhöhe alle zwei Wochen um weitere 5 Minuten. So lange, bis du auf 30 Minuten kommst. Dann schau, dass du diese halbe Stunde täglich und konsequent in deinen Alltag integrierst. Wenn du bei 20 Minuten feststellst, dass es genug ist, dann ist das supa! Höre auf dein Bauchgefühl!

Manche tun sich auch leichter, wenn sie mehrmals am Tag 5 Minuten innehalten. Auch das ist eine tolle Sache und verändert deine Lebenshaltung.

Meditieren wird immer populärer und viele machen das schon. Aber sei ehrlich zu dir selbst! Wenn es nichts für dich ist, im Moment oder überhaupt, dann steh dazu und sag das auch! Es ist okay!

Tipp 2: Vermeide unnötige Einkaufstouren

Zum Meditieren braucht man eigentlich nicht viel. Ein ganz normales Posterl ist praktisch und sofern du nicht gleich im Pyjama deinen Atem beobachten willst reicht bequeme Kleidung. Ob das eine BoxerShort ist oder eine Sporthose ist komplett egal. Du kannst dich auch in eine Decke einwickeln damit dir nicht kalt wird.

Was du nicht brauchst ist, in den nächsten ZenShop zu rennen und dir ein besticktes Spezial-Meditationskissen zu kaufen, dass sich an deinen Hintern anschmiegt und mit ganz viel positiven Schwingungen aufgeladen wurde. Oder gar eine lebensgroße Buddha-Statue mit Trinkbrunnen… Weniger ist mehr. Wenn du nach einem halben Jahr feststellst, dass ein Polsterl eine tolle Sache wäre, dann belohne dich damit und such dir ein Passendes aus.

Wenn du am Anfang einen Anker brauchst, dann zünde zB eine Kerze an. Das gibt dem Ganzen eine gewisse Ernsthaftigkeit und hilft dir dich besser zu konzentrieren. Das bewusste Anzünden als Anfangs-Ritual und das Auspusten als Signal, dass du bereit bist in deinen Tag zu starten.

Verzichte am Anfang auch auf die Bestellung von unnötigen MeditationsCDs, Apps und sonstigen Spielereien. Beobachte deinen Atem. Wenn du nach einiger Zeit etwas Anderes probieren möchtest dann sprich mit jemandem, der schon ein paar Sachen erprobt hat oder leih dir etwas aus. Stellst du fest, dass es sich lohnt in die Richtung zu investieren, dann kaufe dir ein paar ausgewählte Stücke.

Tipp 3: Suche dir eine/n Meditationslehrer/in

Es kann hilfreich sein, vor allem am Anfang, von einem Meditationslehrer unterstützt zu werden. Gruppenkurse oder Einzel-Meditationstrainings bieten eine Plattform für Fragen, die ganz bestimmt kommen werden. Videochannels, Bücher oder CDs können zwar viel, aber brauchbare Antworten bekommt man nur selten.

Bei der Auswahl der Lehrerin/des Lehrers ist wichtig, dass du sie/ihn vorher kennenlernst um zu erfahren ob ihr auf einer Linie seid und das Selbe wollt. Die Enttäuschung ist groß, wenn deine Erwartungen komplett mit den Themen im Kurs auseinandergehen. Empfehlungen von Freunden/Bekannten sind supa. Trotzdem muss die Chemie stimmen, weil es der Beginn einer sehr tiefgründigen Beziehung werden kann.

Trotz alledem ist der Erste Schritt der Beginn neue Erfahrungen zuzulassen. Wenn es mal nicht so läuft bleib dran und suche Rat. Es gibt bei allen Dingen Hochs aber auch Tiefs. Überwinde diese und du wirst vielleicht etwas in dein Leben lassen, dass dich unendlich bereichert.

Was sind deine Erfahrungen, als du Meditation für dich entdeckt hast? Erzähle mir davon und schreib mir an barbara@meinbewusstsein.at!

Viel Spaß beim Meditieren

Deine Barbara

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